Die Städte im Altmarkkreis stellen sich vor
 
 

Die Altmark, der nördliche Teil Sachsen-Anhalts, ist eine Region der Superlative. Sie finden hier mit rund 1000 Kilometern Länge ein gut ausgebautes Reitwegenetz. Sie finden hier südlich von Gardelegen den größten zusammenhängenden Lindenwald des Kontinents. Sie finden hier mit dem Freilichtmuseum Diesdorf Deutschlands ältestes volkskundliches Museum seiner Art. Sie finden hier mit dem Garley in Gardelegen die älteste Biermarke der Welt. Und natürlich finden Sie hier – ein kleines Augenzwinkern sei erlaubt – in Poppau den Mittelpunkt der Erde.
Die Altmark ist eine der dünst besiedelten Regionen Europas. Mit rund 2292 Quadratkilometern hat allein der Altmarkkreis Salzwedel fast die Größe des Saarlands (2570 Quadratkilometer). Jedoch leben in dem Bundesland 1,08 Millionen Menschen. Der Altmarkkreis Salzwedel ist mit seinen 98300 Einwohnern im Vergleich dazu menschenleer.
Die dünne Besiedelung macht die von der Landwirtschaft geprägte Altmark zu einer Region der Ruhe, in der jedermann Erholung findet. Fürst Otto von Bismarck sagte einst: "Wenn die Revolution wirklich kommt, kehre ich in die Altmark heim. Da kommt sie 50 Jahre später." Dieser Ausspruch stimmt heute wohl nicht mehr. Zwar ticken die Uhren in der Oase der Langsamkeit immer noch anders. Jedoch entwickelten sich neben der Landwirtschaft fortschrittliche, umweltfreundliche Technologien auf der Basis nachwachsender Rohstoffe und Industriezweige wie die weltweit modernste Algenproduktion in Klötze.
Die Altmark wird seit einigen Jahrhunderten als Stammland der Mark Brandenburg und Wiege Preußens angesehen. Denn die Markgrafen der Nordmark – so der ursprüngliche Name des Gebiets, zu dem die heutige Altmark gehörte - hatten vom 11. bis 13. Jahrhundert zumindest zeitweise hier ihren Sitz.
Die Altmark mit ihren sanften Hügeln und Tälern, mit ihren unendlichen Ebenen, mit ihren Äckern, Wiesen und Wäldern ist ein Eldorado für Radler und Reiter. Diese Interessengruppen finden hier ein dicht geknüpftes Wegenetz.


Ihr Aussehen verdankt die Altmark der Elster- und der Saale-Eiszeit. Eis, Wasser, Steine und Wind schufen eine Landschaft, die ihresgleichen sucht und über der sich ein unglaublich weiter Himmel spannt. Dieser Himmel lässt Altmark-Neulinge ein ums andere Mal erstaunen und tief durchatmen. Denn das ist es, was Besucher hier, in der Oase der Langsamkeit, wunderbar können: den Stress hinter sich lassen und Energie für den Alltag tanken.

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